News & Aktionen
Tolle Angebote für die Osterferien
Unsere Angebote für die Osterferien sind jetzt online. Eine Anmeldung ist ab dem 10. Februar möglich. Hier finden Sie mehr Informationen.
Schnuppertage
Sie und Ihre Kinder möchten wissen, ob das Fluggi-Land das Richtige ist? Vereinbaren Sie einfach einen Schnuppertag unter Tel: 069/340068788. Entweder besuchen Sie das Fluggi-Land gemeinsam mit Ihrem Kind für 1-2 Stunden oder Ihre Kinder können das Angebot für bis zu drei Stunden kostenfrei ausprobieren. Rufen Sie uns einfach an.
Öffentlichkeitsarbeit / Zusammenarbeit mit anderen Institutionen
Durch eine transparente und offene Arbeitsweise möchten wir Kindern, Eltern, Freunden und interessierten Besuchern in unserer Einrichtung mit Offenheit begegnen. Wir nehmen uns Zeit für Gespräche und Fragen, geben die Möglichkeit eines Einblicks in unsere pädagogische Betreuung und schaffen somit Vertrauen in uns und unsere Arbeit. Um neues dazuzulernen, unsere Arbeit zu überdenken und damit verbunden auch zu wachsen, legen wir sehr viel Wert auf Zusammenarbeit mit anderen Institutionen. Wir pflegen deshalb unter anderem enge Kooperation mit folgenden Einrichtungen:
- Kinderschutzbund
- Jugendamt
- Kindergärten
- Div. Förderstellen
- Polizei
- Firmen
Presseberichte
Das Höchster Kreisblatt besuchte das Fluggi-Land 2007
Den kompletten Artikel finden Sie hier.
Die Frankfurter Rundschau berichtet am 19.08.2005:
Villa Kunterbunt mit Garten gesucht
Fraport will die Notfall-Betreuung von Mitarbeiter-Kindern erweitern – mit eigenem Kindergarten.
Vor drei Jahren eröffnete der Flughafenbetreiber Fraport seinen Notfall-Kindergarten. Jetzt gibt es Pläne, die Einrichtung zu erweitern, die längst auch andere Firmen nutzen. Es sollen Krippen- und Kindergartenplätze entstehen.
Frankfurt – Es ist 15.30 Uhr. Andrea Fakiner steht an der Tür des schmucklosen Bürogebäudes im Kelsterbacher Gewerbegebiet. Im vorderen Teil des Hauses ist fröhliches Kinderlachen zu hören. Andrea Fakiner holt ihren Sohn Alexander ab. Der Neunjährige ist seit Anfang dieser Woche ihr „Notfall“. Alexander hat Schulferien. Die ersten drei Wochen machte Fakiner mit Mann und Sohn Urlaub. In der letzten Ferienwoche ist noch einmal eine gemeinsame Freizeit geplant. Die zwei Wochen dazwischen sind für die junge Mutter „ein echtes Problem“. Sie und ihr Mann haben nicht so viel Urlaub, wie Sohn Alexander Ferien hat.
In den Ferien wird es eng
Deshalb ist Fakiner froh, dass es Fluggiland gibt. Und der neunjährige Sohn auch. Der will am liebsten noch etwas bleiben. Längst hat Alexander unter den anderen Kindern Freunde gefunden. Viele sind Stammgäste in den Ferien. Die Einrichtung hat 30 Plätze und wird im Schnitt von 15 Kindern täglich besucht. In den Ferien sind es deutlich mehr. Weil es im Haus dann zu eng werden kann, hat das Pädagogen-Team Ausflüge und Ferienfreizeiten ins Programm genommen. Höhepunkte waren die zehntägige Kanufreizeit in Mecklenburg, Badeferien am Plattensee und eine Freizeit auf dem Ponyhof.
Markus Braun hat Sohn Noah (2) und Tochter (6) um 8.30 Uhr zum Fluggiland gebracht. Helenas Kindergarten im Dornbusch hat zurzeit geschlossen. Um Sohn Noah konnte sich Brauns Frau an diesem Tag wegen eines privaten Termins nicht kümmern. Kein Problem für den Fraport-Angestellten. Was ein Notfall ist, sagt Kerstin Pickel vom zweiköpfigen Leitungsteam, „bestimmen allein die Eltern“. Es kontrolliert niemand, ob die Tagesmutter wirklich krank ist oder die Oma, die sonst das Kind abholt, keine Zeit hat.
Bei Beatrice Beck sieht der Notfall ganz anders aus. Die Alleinerziehende arbeitet im Schichtdienst bei der Fluggastkontrolle auf Rhein-Main. Mal beginnt der Dienst kurz nach sechs Uhr, mal ist für Beck erst um 21.30 Uhr Feierabend. Ohne Fluggiland, sagt die junge Mutter, „könnte ich meinen Job überhaupt nicht ausüben“. Sie bringt Ihren zweijährigen Michel morgens um 6 Uhr oder ist auch mal die Letzte, die um 22 Uhr den Sprössling abholt. Eine der Besonderheiten des Fraport-Kindergartens sind die Öffnungszeiten. Von 6 bis 22 Uhr. Sieben Tage die Woche. 365 Tage im Jahr.
Lange Betriebszeiten
„Unsere Betriebszeiten orientieren sich an den Bedürfnissen der Mitarbeiter“, sagt Thomas Barth, kaufmännischer Leiter der Fraport-Tochter Medical Airport Service, die auch den Notfallkindergarten betreut. Weil Notfälle wie der der Alleinerziehenden Beatrice Beck immer häufiger werden, die Dauerbetreuung aber der eigentlichen Zielsetzung widerspricht, will Barth das Angebot, erweitern. Er sucht eine „günstige und preiswerte Kunterbunt-Villa mit etwa 800 Quadratmeter Außenfläche“, die für mindestens 60 Kinder geeignet sein soll. Barth kann sich sogar ein Kinderhotel vorstellen, in dem der Nachwuchs auch die Nacht verbringen kann, wenn Mütter oder Väter kurzfristig auf Dienstreise müssen.
Längst kommt die Kundschaft nicht nur von Fraport, sondern auch von Lufthansa, Schenker, Aventis und Infraserv Höchst. In den Unternehmen sind die Fehlzeiten vor allem von Frauen zurückgegangen. Früher meldeten sich die Mutter schon mal krank, wenn sie nicht wusste, wohin mit dem Nachwuchs.
Wolfgang Schubert
Das Rüsselsheimer Echo schrieb am 19.08.2005
Im Notfall schnell ins Fluggiland
Kinderbetreuung : Sozialministerin besucht bundesweit einmaliges Angebot in Kelsterbach Kelsterbach. Wohl jede Familie hat die Situation schon einmal erlebt. Da wird die Oma krank, die sonst immer das Kind betreut. Oder der Kindergarten schließt ein paar Tage, weil das Personal eine Fortbildungsveranstaltung besucht. Wohin dann mit dem Nachwuchs, wenn man selbst berufstätig ist und keinen Urlaub nehmen kann?
Die Fraport-Tochter Medical-Airport-Services hat dieses Problem vor einiger Zeit erkannt und in einer ausgedienten Lagerhalle im Langen Kornweg in Kelsterbach für solche Fälle eine Kinder-Notbetreuung eingerichtet. Bis zu 30 Kinder auf einmal, in den Sommerferien, wenn viele Kindergärten schließen, auch mal bis zu 50 Kinder, können dort betreut werden. Die Öffnungszeiten sind im Gegensatz zu denen vieler Kindergärten den Bedürfnissen der Eltern angepasst und berücksichtigen auch die
Schichtarbeit. Von sechs Uhr bis 22 Uhr ist Fluggi-Land wie der Kindergarten genannt wird, für Kinder zwischen einem und zwölf Jahren offen. Zwei bis vier fest angestellte Erzieherinnen und bis zu zwanzig Honorarkräfte arbeiten je nach Bedarf im Fluggi-Land. Nicht nur Fraport-Mitarbeiter, sondern auch Mitarbeiter von Firmen, die mit Fluggi-Land eine Kooperationsvereinbarung geschlossen haben (zum Beispiel Lufthansa und Aventis) können dort ihre Kinder kostenlos oder gegen einen geringen Betrag in einer Notlage betreuen lassen. Inzwischen trägt sich diese Einrichtung selbst.Sozialministerin Silke Lautenschläger stattete Fluggi-Land gestern einen Besuch ab und betonte, die Landesregierung setze alles daran, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Fluggi-Land, ein bundesweit bisher einmaliges Modell, sei ein besonders gutes Beispiel auf diesem Weg.Schnell hatten die Kinder gestern Nachmittag die Ministerin in Beschlag genommen. Sie musste mit einigen sogar auf der Rutschbahn spielen. ha



